
Dr. María Gabriela Bordón
- Gruppe:
Structure engineering for plant- and microbial based foods
- Raum: 405
- maria bordon ∂does-not-exist.partner kit edu
Postanschrift: Kaiserstr. 12
Liefer- und Besucheranschrift: Gotthard-Franz-Straße 3
Geb. 50.31, 4. OG
D-76131 Karlsruhe
Zu meiner Person
Ich komme ursprünglich aus Argentinien und habe einen Doktortitel in Ingenieurwissenschaften an der Universidad Nacional de Córdoba (Argentinien), mit einer Spezialisierung auf "Mikroverkapselung von bioaktiven Verbindungen", absolviert. Während meiner wissenschaftlichen Laufbahn in Argentinien wurde ich zur Kategorie der Assistenzforschung befördert.
Ich habe zwei bedeutende Stipendien erhalten, die meine wissenschaftliche Karriere maßgeblich geprägt haben: das Stipendium der Fundación Carolina – Generalsekretariat der Ibero-Amerikanischen Staaten (2019) und das Stipendium der Asociación Universitaria Iberoamericana de Posgrado (2022), beide aus Spanien. Diese Stipendien haben es mir ermöglicht, meine Forschung auf internationaler Ebene weiterzuentwickeln.
Seit März 2025 bin ich als Gastwissenschaftlerin am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) tätig, wo ich an einem interdisziplinären Projekt arbeite. Dabei beschäftige ich mich mit dem Sprühtrocknen hochviskoser Hydrokolloid-Lösungen und mit der Funktionalität der Hydrokolloide, um bioaktiven Verbindungen durch Mikroverkapselungsprozesse zu entwickeln.
Zusätzlich habe ich die Georg Forster Fellowship der Alexander von Humboldt-Stiftung erhalten, was es mir ermöglicht, meine Forschung in Deutschland fortzusetzen.
Forschungsschwerpunkte
Meine Forschung konzentriert sich auf den Einfluss der Sprühdüse und der Trocknungsbedingungen auf: a) die möglichen Energieeinsparungen bei Sprühtrocknungsprozesse von hochviskosen Hydrokolloide; b) die Prozess-Struktur-Funktionalitäts-Beziehung in den sprühgetrockneten Hydrokolloiden. Außerdem werden die Oxidationsstabilität und die Immunomodulator Eigenschaften von mikroverkapselten Stoffen untersucht.
Methoden
Meine Forschung kombiniert sowohl experimentelle als auch mathematische Ansätze. Experimente werden unter Verwendung von der Laserbeugungsspektroskopie um die Sprühtropfengrößenverteilung zu messen. Für Trocknungsversuche steht ein Technikumssprühturm mit bis zu 20 kg Wasserverdampfung zur Verfügung. Für die Charakterisierung der Emulsionen und des erzeugten Pulvers werden gängige Analyseverfahren wie z.B. Laserdiffraktometrie, Lichtmikroskopie und Rheometrie eingesetzt. Zusätzlich wird das Grenzflächenverhalten mit einem OCA Kontaktwinkelmessgerät untersucht.