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Jasmin

M.Sc. Jasmin Reiner

Gruppe: 

Flüssigzerkleinerung


Raum: 403
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Fax: +49 721 608 45967
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Zu meiner Person:

Mein Interesse an der Lebensmittelverfahrenstechnik entdeckte ich während des Studiums der Lebensmitteltechnologie an der Universität Hohenheim. Nach Abschluss meiner Bachelorarbeit entschloss ich mich den internationalen Master an der Universität Hohenheim zu absolvieren.

Nach einem Industriepraktikum bei FrieslandCampina im Bereich SHE/QA, vertiefte ich mein Wissen im Bereich der Emulsionen während eines Forschungsaufenthaltes unter Prof. Alejandro G. Marangoni, an der University of Guelph, Kanada. Hier beschäftigte ich mich mit der Analyse der Kristallisation und polymorphischen Veränderungen mittels Ultraschall von palmkernölbasierten Emulsionen. Das Studium schloss ich mit einer Masterarbeit zur Früherkennung von Produktfehlern in Milchprodukten mittels Raman-Spektroskopie erfolgreich ab.

Seit Februar 2018 bin ich als wissenschaftliche Mitarbeitern am LVT mit dem Ziel der Promotion auf dem Gebiet der Schmelzemulsionen tätig.   

 

Forschungsschwerpunkt:

Meine Forschung ist im Bereich der Schmelzemulsionen angesiedelt. Hierbei handelt es sich um ein partikuläres System, dessen Herstellung aus zwei verfahrenstechnischen Schritten, dem Emulgieren und Kristallisieren besteht. Hierbei wird zunächst oberhalb des Schmelzpunktes der zu zerkleinernden Substanz eine Emulsion hergestellt, welche anschließend durch Abkühlen in eine Feststoffsuspension überführt wird.

Ich beschäftige mich schwerpunktmäßig mit der Kristallisation in Schmelzemulsionen. Hierzu werden die Einflüsse unterschiedlicher Prozess- und Stoffparameter beim Schmelzemulgieren auf das Kristallisationsverhalten selbst, sowie auf die Lager- und Transportstabilität der nach dem Kristallisationsschritt entstandenen Suspensionen untersucht.

Methoden:

Die Herstellung von Schmelzemulsionen mit kristalliner Dispersphase erfolgt mit einer Bandbreite an Emulgiermaschinen. Somit können Schmelzemulsionen im Bereich weniger Nanometer bis einiger Mikrometer erzielt werden.

Direkt nach dem Emulgiervorgang charakterisiere ich die Emulsionen/Partikel unter einem Polarisationsmikroskop, das mit einer Präzisionsheiz- und –kühleinheit ausgestattet ist. Hierbei können Kristallisationsvorgänge in Temperaturbereichen von -196 °C bis +420 °C bei unterschiedlichen Kühl-/Heizraten (0,01 bis 50 K/min) untersucht werden. Außerdem kann mittels eines optischen Schertisches der Einfluss von Scherung/Oszillation bei gleichzeitiger Kristallisation auf die entstehende Suspension untersucht werden. Die Scherkammer wird analog zum Heiztisch direkt auf das vorhandene Polarisationsmikroskop aufgebaut.  Weitere gängige Analyseverfahren wie dynamische Differenzkalorimetrie, Untersuchungen der Grenzflächeneigenschaften und Laserdiffraktometrie werden eingesetzt.

Aktuelle Angebote für Bachelor- und Masterarbeiten
Titel Datum Typ Betreuer
ab sofort BA/MA


Zeitschriften
Titel Datum Autor Quelle
2018

Reiner, J.; Peyronel, F.; Weiss, J.; Marangoni, A.G.

Food and Bioprocess Technology, April 2018, Volume 11, Issue 4, pp 797–808, online available