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VG

M.Sc. Vanessa Gall

Emulgieren
Raum: 403
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vanessa gallOyy1∂kit edu

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Zu meiner Person:

Während meines Studiums des Chemieingenieurwesens am KIT entdeckte ich meine Begeisterung für disperse Systeme und Rheologie. Meine Bachelorarbeit verfasste ich deshalb über die rheologische Charakterisierung von Kapillarsuspensionen. Nach einem Industriepraktikum bei der BASF in Ludwigshafen schloss ich mein Studium mit meiner Masterarbeit am Institut für Lebensmittelverfahrenstechnik Anfang 2016 ab. Seit Mai 2016 bin ich nun als wissenschaftliche Mitarbeiterin am LVT mit dem Ziel der Promotion auf dem Gebiet der Hochdruckhomogenisation tätig.

Forschungsschwerpunkt:

Das Hochdruckhomogenisieren (HDH) ist ein in der Industrie weit verbreitetes Verfahren zur Herstellung von hochqualitativen Emulsionen. Dieses Verfahren kann allerdings nicht für alle Stoffsysteme eingesetzt werden. Um auch partikelhaltige Emulsionen, Schmelzemulsionen und Emulsionen mit hohem Dispersphasenanteil mittels HDH herstellen zu können, wurde in Vorgängerarbeiten das „Simultane Emulgieren und Mischen (SEM)“ entwickelt. Dabei wird ein Mikromischer in den herkömmlichen HDH-Prozess integriert, wodurch sich eine Vielzahl neuer Anwendungsmöglichkeiten ergeben.

Im Rahmen eines Projektes, das von der Deutschen Bundesstiftung für Umwelt (DBU) gefördert wird, arbeite ich an der technischen Umsetzung eines SEM Prozesses für Schmelzemulsionen. Daneben zielt meine Forschung darauf ab, ein besseres Verständnis des SEM Prozesses zu erlangen. Dabei untersuche ich vor allem die Strömungsbedingungen und Mischcharakteristik, die sich im Prozess unter Variation verschiedener Prozessparameter wie Druck, Temperatur und Geometrieparameter einstellen.

Methoden:

Die Schmelzemulsionen werden in verschiedenen SEM-Hochdruckemulgieranlagen hergestellt. Dabei können gezielt Prozessparameter wie Blendengeometrie, Temperatur und Druck eingestellt werden. Für die Untersuchung der Produkteigenschaften der im SEM-Prozess hergestellten Emulsionen stehen verschiedene Messgeräte zur Bestimmung der Tropfengrößenverteilung, Grenzflächeneigenschaften und rheologischen Eigenschaften zur Verfügung. Außerdem kann die Struktur und das Schmelzverhalten der Emulsionen mithilfe eines Polarisationsmikroskops beobachtet werden. Neben der experimentellen Charakterisierung des SEM-Prozesses setze ich auch CFD-Simulationen zur Charakterisierung der Strömungsbedingungen ein.

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